Was ist eigentlich SEO?

SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung. Die Abkürzung kommt vom englischen Begriff „Search Engine Optimization“.

Internet-Suchmaschine Google
Internet-Suchmaschine Google

Google ist die bekannteste Internet-Suchmaschine mit täglich über drei Milliarden Suchanfragen. Egal nach was man sucht – Google schlägt uns eine lange Liste passender Webseiten vor. Am häufigsten werden die oberen Suchvorschläge angeklickt. Daher sind die ersten Plätze vor allem für Unternehmer, die Kunden gewinnen möchten, sehr wichtig.

Das Google-Prinzip (Der PageRank Algorithmus)

Die amerikanischen Informatik-Studenten Larry Page und Sergey Brin  forschten an der Stanford University und meldeten vor zwanzig Jahren ein Patent auf ihren Algorithmus „PageRank“ an.

Achtung technisch: Ein Algorithmus ist eine Vorgehensweise, um ein Problem zu lösen :-).

Sie erfanden ein Verfahren, mit dem Webseiten im Internet durchsucht, bewertet und nach Rang gelistet wurden.

Achtung: "Page" im Begriff "PageRank" bedeutet nicht "SeitenRang", sondern bezieht sich auf den Nachnamen des Erfinders Larry Page.

Heute sind beide Google-Gründer Multi-Milliardäre.

Google Suchalgorithmus - im Internet surfen
Google Suchalgorithmus – im Internet surfen

Das Grundprinzip ihrer Lösung: Je mehr Links auf eine Webseite verweisen, desto wichtiger ist sie. Zunächst gingen sie von einem Internetnutzer aus, der sich zufällig von Webseite zu Webseite klickt (Random Surfer Modell). Vor etwa zehn Jahren etablierten sie das „Rational Surfer Modell“, bei dem auch die Webseiten-Inhalte mit in die Bewertung einbezogen wurden. Heute werden neben dem PageRank und der inhaltlichen Qualität viele weitere Faktoren für die Bewertung einer Seite berücksichtigt.

Der Platz eins bei Google …

… ist immer das Ergebnis einer guten SEO Strategie, die viel Zeit und Arbeit erfordert. Mittlerweile gibt es Agenuren, die sich professionell um das Online-Marketing eines Unternehmens kümmern. Dazu gehört auch die Ersteigerung von Werbeplätzen (SEA), da die obersten Anzeigenplätze bei Google kostenpflichtig sind.

Die Abkürzung SEA bedeutet Suchmaschinenwerbung und kommt vom englischen Begriff "Search Engine Advertising".
Die Abkürzung SEM bedeutet Suchmaschinenmarketing (ein Teilbereich des Onlinemarketings) und kommt vom englischen Begriff "Search Engine Marketing"
Black Hat SEO - Cowboy mit schwarzem Hut sitzt vor Surferwellen -
Black Hat SEO – Cowboy mit schwarzem Hut sitzt vor Surferwellen –

Tricksende schwarze und liebe weiße Schafe (black und white hat SEO)

Parallel zur Weiterentwicklung der Suchmaschine versuchen Webseiten-Betreiber ihre Seiten in der Ergebnisliste weiter nach vorne zu bringen. Teilweise mit unlauteren Methoden. Anfangs z.B. durch „unsichtbare“ Links in weißer Schrift auf weißem Untergrund. Da der böse Cowboy im Western-Duell  immer einen schwarzen Hut trägt. nennt man Vorgehensweisen, bei denen die Google Richtlinien verletzt werden, Black Hat SEO. Eine Optimierung entsprechend den Google Webmaster Guidelines wird als White-Hat-SEO bezeichnet.

Den Rang der eigenen Webseite bei Google verbessern

Wer keine Agentur beauftragen möchte und nicht unbedingt auf den ersten Platz will kann seine Webseite auch selbst optimieren. Man muss Einstellungen auf der eigenen Seite vornehmen (OnPage-Optimierung) und Maßnahmen auf anderen Seiten ergreifen (OffPage-Optimierung).

Grafik SEO OnPage-Optimierung
Grafik SEO OnPage-Optimierung

Finde geeignete Schlüsselbegriffe (Keywords)

Eine Webseite wird für einen bestimmten Suchbegriff optimiert, d.h. ein oder mehre Wörter, zu denen die Webseite gefunden werden soll. Wenn beispielweise ein kleiner Friseurladen in Berlin-Moabit ein gutes Schlüsselwort für seine Webseite sucht, wird er mit „Friseur Moabit“ weiter nach oben kommen als mit „Friseur Berlin“. Idealerweise findet man einen Begriff, den viele Menschen in die Suchmaschine eingeben (hohes Suchvolumen) und wenig Konkurrenten benutzen (niedriger Konkurrenzdruck). Je allgemeiner der Begriff desto schwieriger ist es damit gefunden zu werden. Wer ein Google-Konto für Werbeanzeigen hat, kann für die Suche den Google AdWords Keyword Planner benutzen.

Achtung technisch: Das bestimmte Suchwort wird als Focus-Keyword bezeichnet.

Füttere die Suchroboter mit Informationen

Web robots

Die Textdatei „Robots.txt“ lesen die Webcrawler der Suchmaschinen zuerst. In dieser Datei wird festgelegt welche Verzeichnisse die Roboter lesen dürfen und welche nicht. Bei WordPress könnte in einer Robots-Datei die Zeile „Disallow: /wp-admin/“ stehen, damit das Administrator-Verzeichnis nicht durchsucht wird.

Achtung technisch: Webcrawler simd Computerprogramme, die das Internet nach Webseiten durchsuchen. Sie erstellen eine Liste aller gefundenen Webseiten, den Suchmaschinen-Index.

Wenn man den Suchmaschinenrobotern viel verbietet, macht man seine Seite für Google quasi unsichtbar. Das wirkt sich negativ auf die Plazierung aus.

Das WordPress-PlugIn Yoast SEO

Je mehr Informationen der Webcrawler über deine Seite findet, desto besser. Füge viele Bilder, Videos und Verlinkungen ein und beschrifte alles mit deinem Schlüsselwort. Suchroboter (und Internetnutzer) freuen sich über einen aussagekräftigen Titel und eine gute Seitenbeschreibung – natürlich auch mit deinen Schlüsselwort 🙂

Für WordPress-Webseiten gibt es ein hifreiches Plugin, das bei der SEO-Optimierung unterstützt.

Wordpress Plugin Yoast-SEO
WordPress Plugin Yoast-SEO

Achte auf die Ladezeiten auf PC und Handy

Dauert es zu lange bis die Bilder und Videos deiner Webseite geladen sind, surfen die meisten Internetnutzer weiter. Je schneller die Web-Geschwindigkeit (PageSpeed) je besser der Rang. Bei Google kann man seine Webseiten auf Page-Speed und Mobilfreundlichkeit  testen.

Sei in sozialen Netzwerken aktiv!

SEO - Offpage-Optimierung
SEO – Offpage-Optimierung

Um die eigene Webseite bekannter zu machen ist es wichtig, das andere Webseiten auf deine Seite verlinken. Man muss viel im Internet surfen, in sozialen Netzwerken aktiv unterwegs sein und immer erwähnen, das man auch eine Webseite hat. Viele Unternehmen beschäftigen Social-Media-Manager, die planen wann welche Kommentare veröffentlicht werden.

Mehr zum Thema SEO

im 1und1 Digitalguide gibt es zwei informative Artikel über Black-Hat-Suchmaschinenoptimierung und die Google-Ranking-Faktoren.

Das WordPress-Design bietet viele Vorlagen (= Templates)

Die WordPress-Organisation entwicklelt jedes Jahr eine neue Standard-Designvorlage., die immer nach dem aktuellen Jahr benannt wird. Die aktuellste ist Twenty-Seventeen (2017). Eine schöne Übersicht über die bisherigen Standards bietet David Damjanović von der Wp-Agentur W3ME.

Mit einem Klick auf „Design“ kann man das Aussehen seiner Webseite verändern. Unter dieser Rubrik  kann das vorhandene Design an seine Bedürfnisse anpassen oder sich ein komplett neue Vorlage aussuchen.

Wordpress-Design: Menüpunkte der Rubrik Design
WordPress-Design: Die Menüpunkte der Rubrik Design

Themes – wähle eine neue Vorlage aus

Klickt man auf den Link „Themes“ werden alle mitgelieferten Designvorlagen angezeigt. Über den Link „hinzufügen“ kann man unendlich tief in die Template-Welt eintauchen. Es gibt zahlreiche kostenlose WordPress-Vorlagen und eine Suchfunktion, wo man seine Vorlieben festlegen kann. Ein empfehlenswerter Artikel von t3n ist „30 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design

Wenn man ein schöne Vorlage gefunden hat, kann man das Theme anklicken und die Live-Vorschau betrachten. Alle deine bisher angelegten Texte und Fotos werden im neuen Stil angezeigt. Wenns gefällt kann das neue Design mit einem Klick einfach aktiviert werden.

Anpassen – verändere deine Vorlage

Hier kann die ausgewählte Vorlage an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Die Einstellmöglichkeiten sind bei jeder Vorlage unterschiedlich. Je nachdem welche Möglichkeiten der Entwickler eingebaut hat, kann man den Namen der Webseite eintragen, ein individuelles Logo festlegen oder Farbeinstellungen vornehmen. Schwieriger wird es, wenn man die Schriftart ändern will. Da sollte man bereits HTML-Erfahrung haben.

Achtung technisch: Die Schriftart kann im Programmcode der Datei "styles.css" geändert werden. Bei Änderungen an der  Programmierung  -sollte man immer vorsichtig sein und sicherheitshalber ein Child-Theme - eine Dublette seines Designs - anlegen.

Der ein oder andere stolpert hier über die Einstellmöglichkeit „statische Startseite“. Standardmäßig ist keine statische Startseite auswählst und es werden automatisch immer deine neuesten Beiträge auf der Startseite angezeigt (= dynamische Startseite). Man kann aber auch eine Willkommensseite anlegen und diese als Startseite einstellen (= statische Startseite).

Widgets – was ist das denn?

Widget heißt übersetzt „Dingsda“. Gemeint sind damit kleine Teilbereiche, die an verschieden Stellen der Webseite positioniert werden können.

In der Verwaltungsansicht können individuelle Einstellungen gemacht werden.

Widget Schlagwort-Wolke auf der Webseite

Widget in der Verwaltungsansicht

Und in der öffentlichen Ansicht sieht das dann so aus:

Widget Schlagwort-Wolke auf der Webseite
Widget Schlagwort-Wolke auf der Webseite
Widget Kalender auf der Webseite
Widget Kalender auf der Webseite

Menüs – wie sollen die Leser sich durch deine Informationen klicken?

Ein Menü nennt man auch eine Navigationsleiste. Ein typisches Menü lautet oft: „Über mich“ – „Meine Arbeiten“ – „Kontakt“. Die Möglichkeiten sind hier unzählig groß. Je nachdem welche Design-Vorlage man auswählt hat, werden verschiedene Menüs und verschiedene Positionen angeboten.

Nur Mut. Die Einarbeitung in diese Rubrik erfordert Zeit 🙂

Ein wichtiger Menüpunkt ist „Impressum“, das in Deutschland für alle Webseiten verpflichtend ist. Auf vielen Seiten könnt ihr euch kostenlos ein Impressum erstellen, z.B. auf der Seite juraforum.

Header – ein Bild am Kopf der Seite?

Der Header ist der Seitenkopf, der auf jeder Seite sichtbar ist. Einige Templates bieten die Möglichkeit hier ein Bild einzufügen.

Hintergrund – ein Bild hinter dem Text?

Bei manchen Vorlagen kann man ein Bild für den Hintergrund festlegen. Einfach mal ausprobieren und sehen wie es aussieht. 🙂

 

WordPress-Einführung – Mach deine ersten Schritte

Erstmal Anmelden

Nachdem ein geeigneten Anbieter gefunden und ein WordPress-Benutzerkonto eingerichtet ist, geht´s mit der WordPress-Einführung los. Jetzt bist du der Verwalter (Administrator) deiner Seite.
Rufe deine Internetadresse im Adressfeld deines Browsers auf und füge den Zusatz /wp-admin dahinter ( z.B. www.deineWebseite.de/wp-admin). So kommst du auf die Anmeldeseite deines WordPress-Projektes. Das „Wp“ steht für WordPress und „admin“ für Administrator – eigentlich logisch, oder?

Melde dich dann mit deinen Zugangsdaten an. Profis nennen das Einloggen :-). Die Zugangsdaten sind wie Haustür-Schlüssel. Nicht verlieren! Wenn es doch passiert muss man in die Datenbank bei seinem Hosting-Anbieter.  René Dasbeck hat auf seinem Blog eine gute Anleitung veröffentlicht.

Melde dich mit deinem Administratornamen und deinem Passwort bei deinem WordPress-Projekt an
Melde dich mit deinem Administratornamen und deinem Passwort bei deinem WordPress-Projekt an

Das Dashboard – deine Verwaltungsansicht

Nach dem Anmelden kommst du direkt auf dein Dashboard (Instrumententafel, Armaturenbrett). Als Administrator eines leeren WordPress-Projektes gibt es jetzt viel zu tun. Erstmal Tief Durchatmen 🙂

 WordPress-Einführung - Die Verwaltungsansicht (Dashboard)
WordPress-Einführung – Die Verwaltungsansicht (Dashboard)

Freunde dich mit deinem „Dashboard“ an. Sieh dir alles in Ruhe an. Ober rechts kannst du einen „Hilfe-Bereich“ einblenden, der weitere Informationen bietet. Es ist noch nicht alles in die deutsche Sprache  übersetzt.

Du hast jetzt die Macht. Fülle deine Webseite mit Texten,  Bildern und Videos  und suche dir eine Designvorlage aus. Du bestimmst über das Aussehen deiner Webseite und entscheidest was im Internet veröffentlich wird.

Was die anderen im Internet sehen – die öffentliche Ansicht

Oben links im Dashbord findet man neben dem WordPress-Logo ein kleines Haus. Daneben steht der Name deiner Webseite. Klicke darauf und du gelangst zu deiner Webseite, wie sie im Internet aussieht. Am besten benutzt man hier die rechte Maustaste. Damit kann man den „Link in neuem Tab“ öffnen. 🙂 Das bedeutet,  die Webseite wird in einem neuen Reiter im Browser  geöffnet.

Das ist bei der Arbeit sehr praktisch. So kann man parallel kontrollieren, wie sich Änderungen in der Verwaltungsansicht auf der öffentlichen Internetseite auswirken.

 WordPress-Einführung: Offentliche Ansicht am Beispiel meiner Webseite
WordPress-Einführung: Offentliche Ansicht am Beispiel meiner Webseite
Achtung technisch:Im Fachjargon bezeichnet man die beiden Ansichten als Backend (Ansicht für die Verwaltung) und Frontend (Ansicht für den Betrachter im Internet).

Sieh dich um und springe ein paar mal zwischen den Ansichten hin und her. Dann schreibe deinen ersten Beitrag.

WordPress-Inhalte – Schreibe Beiträge und füge Fotos ein

Wenn man schon mit einem Textverarbeitungsprogramm gearbeit hat, wird einem das Erstellen von WordPress-Inhalten leicht fallen. Die meisten Funktionen sind selbst erklärend. Und keine Sorge – alles kann auch wieder gelöscht werden.

Wordpress-Inhalte
WordPress-Inhalte

Einen ersten Beitrag schreiben

Unter diesem Menüpunkt kann man Texte erstellen und bearbeiten. Schreibt einfach mal etwas und seht euch das Ergebnis auf eurer Webseite an (rechts auf den Button „Vorschau der Änderungen“ klicken).

Beiträge sind wie Artikel, die in einer Zeitung (hier im Internet auf einer Internetseite) veröffentlich werden. Wenn ihr mit eurem Beitrag zufrieden seid könnt ihr ihn veröffentlichen. (rechts auf den Button „veröffentlichen“ klicken). Dann erscheint euer Text auf eurer Webseite und alle können ihn lesen.

Jedem Beitrag wird automatisch das aktuelle Datum zugewiesen. Auf der Webseite wird immer der aktuellste Beitrag zuoberst angezeigt. Durch Verändern des Datums kann man die Reihenfolge seiner Artikel selbst bestimmen.

Zu jedem Artikel sollte man auch ein Beitragsbild einzufügen. Meist erscheinen die Bilder über dem Titel eures Beitrags. (Nicht erschrecken – Beitragsbilder können je nach verwendeter WordPress-Vorlage auch als Minibild auf der Startseite oder unterhalb des Titels erscheinen). Klickt einfach auf den Link „Beitragsbild festlegen“ und ladet ein Foto hoch. Probiert es aus, der Beitrag wirkt gleich viel schicker.

Eine Seite anlegen

Mit einem Klick auf „Seiten“ kann man verschiedene statische Internetseiten erstellen. Empfehlenswert für Inhalte, die sich nicht oft ändern, wie z.B. Impressums- oder Kontaktseiten. Auch eine Willkommensseite wäre denkbar. Die kann dann unter dem Menüpunkt „Design – Anpassen“ als statische Starseite eingestellt werde.

Das Erstellen funktioniert genauso wie das Anlegen von Beiträgen.

Medien – eure Dateien-Bibliothek

Unter dieser Rubrik könnt ihr alle Bilder, Videos und Sounds, die ihr für eure Webseite benötigt,  hochladen und verwalten. Achtet bitte auf das Urheberrecht und veröffentlicht keine Inhalte, die ihr nicht selbst gemacht habt.

Kommentare von Lesern erwünscht?

Sowohl bei euren Beiträgen als auch bei euren Seiten könnt ihr entscheiden ob ihr Kommentare zum jeweiligen Thema erlauben möchtet. Wenn ja könnt ihr sie unter diesem Menüpunkt verwalten (genehmigen, ändern und löschen).
Wenn ihr unter Alle Beiträge/ Alle Seiten in der Übersicht mit der Maus über einen Eintrag fahrt, könnt ihr „Quickedit“ (Schnellbearbeitung) auswählen. Dort findet Ihr die Checkbox „Erlaube Kommentare“.

Wordpressinhalte Kommentarfunktion bei Beiträgen
WordPressinhalte Kommentarfunktion bei Beiträgen
Wordpressinhalte Kommentarfunktion bei Seiten
WordPressinhalte Kommentarfunktion bei Seiten

Die Checkbox „Erlaube Pings“ ist von Bedeutung, wenn ihr Artikel   anderer Blogs verlinkt. Die erhalten automatisch eine Benachrichtigung.

Was wäre das Internet ohne Links?

Links sind Querverweise auf andere Artikel. Unter diesem Menüpukt könnt ihr eure Verlinkungen verwalten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Links, die auf einen anderen eurer Beiträge verweisen und solchen, die zu anderen Webseiten führen.

Wordpress - Link einfügen
WordPress – Link einfügen

Achtet bein Einfügen von Links auf die Checkbox „Link in neuem Tab öffnen“. Vor allem bei Verweisen auf andere Webseiten, sollte man sie aktivieren, damit die Leser eure Seite nicht verlassen.

Im Fachjargon spricht man von externen (zu anderen Webseiten) und internen (innerhalb der eigenen Webseite) Links

WordPress-Hosting bei alternativen Anbietern

Ihr wollt euer Projekt selber hosten? Mittlerweile bieten viele Firmen spezielle WordPress-Hosting-Pakete an.  t3n, ein Magazin für digitales Business stellt die beliebtesten Anbieter vor.

Ab € 3,- bei Strato

Der Berliner Hosting-Anbieter Strato bietet momentan zwei Pakete an, eines für drei  und eines für acht Euro im Monat. Zusätzlich fallen 15 Euro einmalige Einrichtungsgebühr an. Ich bin mit der Webseite meiner Bekannten zu Strato umgezogen und alles verlief völlig problemlos. Erleichtert stellte ich fest: WordPress funktioniert bei allen Anbietern gleich 🙂

Fazit: Ein sympathischer, guter Anbieter für Lokalpatrioten, die gerne ein wachsendes Berliner Unternehmen unterstützen wollen - auch für Anfänger geeignet.

Ab € 4,- bei 1und1

Als langjährige Kundin habe ich mein Paket bei 1und1 gebucht. Das Unternehmen bietet, neben Festnetz- und Handyverträgen, verschiedene Hosting-Pakete im Preisbereich zwischen 4 und 20 Euro im Monat an. Die Webseite wird derzeit überarbeitet und ist unübersichtlich und nutzerunfreundlich. Interessiert man sich für die 1und1-Pakete, kann man  telefonisch unter der Nummer 02 60 – 2 96 97 09 nachfragen.

Fazit: Lieber noch ein paar Monate warten, bevor man online ein Hosting-Paket kauft. Für Laien derzeit ungeeignet.

Kann ich das auch ohne Internetverbindung ausprobieren?

Bei allen genannten Anbietern braucht man immer eine Internetverbindung. Man kann WordPress auch direkt auf seinen Rechner installieren und  das Programm ohne Internetanschluss ausprobieren. Hierfür muss man den eigenen Rechner zum Server machen.

Achtung technisch: Server (Diener) sind die Computer, auf denen die Daten für das Internet gespeichert sind. Sie beliefern andere Rechner mit Dateien. Rechner, mit denen man "ins Internet geht" nennt man Clients (Kunden). Sie fragen nach Dateien. Beim Aufrufen einer Webseite, fragt man beim Server, welche Dateien zum Namen "www.webseite.de" gehören. Damit die Server das können müssen auf solchen Rechnern bestimmte Programme installieren sein.

Das ist nicht so schwer. Wie das geht zeigt euch Frank Noak auf dem Voutube-Kanal Onlinemarketing to You.

Eine Webseite selber erstellen mit WordPress

Eine Webseite selber erstellen?

Meine Bekannte musste sich als Geschäftsfrau im Internet präsentieren. Eine Webseite selber erstellen kam für sie zunächst nicht in Frage. Sie hatte absolut keine Lust darauf, sich mit Technik zu befassen. Ich empfahl Ihr WordPress, ein kostenloses Programm mit dem sich jeder einfach seine eigene Webseite erstellen kann. Sie drückte mir zaghaft lächelnd eine CD mit Fotos in die Hand und nannte mir einen Link zu Ihren Texten. Jetzt hatte ich die Inhalte für mein erstes WordPress-Projekt.

Webseiten werden gehostet.

„Host“ bedeutet auf Deutsch „Gastgeber“. Die Webseiten im Internet müssen auf Computern gespeichert werden, die rund um die Uhr eingeschaltet sind. Wenn man die Webseiten auf dem eigenen Rechner speichert, wären sie nicht verfügbar wenn der Computer ausschaltet ist. Der heimische PC wäre auch ziemlich überfordert, wenn hunderte Menschen gleichzeitig auf ihn zugreifen. Die Webseiten im Internet befinden sich auf Servern in Datencentern. (Einfach mal die Bildersuche von Google benutzen.) Auf Spiegelonline findete man interessante Fotos der Google-Rechenzentren. Um Webseiten ins Internet zu stellen sucht man sich einen passenden Hosting-Anbieter – einen Gastgeber.

Webseite erstellen auf wordpress.com

Auf der Webseite der Organisation steht alles über WordPress. Hier findet man alle Informationen die man braucht und darüber hinaus noch viel mehr. WordPress ist ein kostenloses Programm, das jeder benutzen darf. Interessierte können hier mehr darüber lesen. Auf der kommerziellen Internetseite kann man eine Webseite erstellen. Ein Klick auf den Button „Website erstellen“ und es geht los. Man wählt ein passendes Thema und das gewünschte Layout. Probiert es gleich mal aus. 😀 Im nächsten Schritt wird der Name für dein Projekt – dein Domainname – festgelegt. Gibt man den gewünschten Namen ein wird geprüft, ob er verfügbar ist. Eventuell werden Alternativen vorgeschlagen.

Achtung technisch: Eine Domain (auf deutsch Herrschaftsbereich) ist eine eindeutige Internetadresse, wie z.B www.meineadresse.de. Wenn man eine solche Domain haben möchte, kann man sie für ein Jahr kostenpflichtig registrieren. Seine eigene Domain kann man in beliebig viele Unteradressen (Subdomains) unterteilen. So wären die Subdomains www.vater.meineadresse.de und www.mutter.meineAdresse.de gratis.

Kostenlos oder Extra-Leistungen?

Thema, Designvorlage und Namen stehen fest? Jetzt entscheidet man sich für ein Preismodell. Kostenlos gibt es eine Internetunteradresse (webseitenname.wordpress.com) und 3 Gigabyte (GB) Speicherplatz. Für eine kleine private Webseite absolut ausreichend. Die Premium Variante für € 99,- im Jahr ist werbefrei. Man bekommt  13 GB Speicherplatz und eine Hilfe-E-Mail-Adresse für Probleme. Das Design ist individuell anpassbar und es können Videos eingebunden werden. Das Super-Luxuspaket, die Business-Variante kostet € 299,- im Jahr und lässt keine Wünsche offen. Bei Sorgen wird euch sofort mittels Chat geholfen.

Wordpress Pakete Stand August 2016
Webseite selber erstellen – WordPress Pakete Stand August 2016

Hat man ein Modell gewählt, muss man sich mit seinen persönlichen Daten registrieren. Jetzt nur noch ein Passwort für den Zugriff auf seine Webseite festlegen und man ist im Internet präsent.

Das Passwort nicht verlieren - sonst wird es kompliziert

Ist das alles?

Ja und nein. Allen, die eine kleine Webseite möchten, um mal einen Beitrag zu schreiben und ein paar Fotos zu veröffentlichen, kann ich WordPress.com empfehlen. Denkt Ihr über eine passende Schriftarten für die Überschrift nach, reicht die Plattform nicht. Ein vollständiger Zugriff auf alle Dateien seiner Webseite ist nicht möglich.