WordPress-Einführung – Mach deine ersten Schritte

Erstmal Anmelden

Nachdem ein geeigneten Anbieter gefunden und ein WordPress-Benutzerkonto eingerichtet ist, geht´s mit der WordPress-Einführung los. Jetzt bist du der Verwalter (Administrator) deiner Seite.
Rufe deine Internetadresse im Adressfeld deines Browsers auf und füge den Zusatz /wp-admin dahinter ( z.B. www.deineWebseite.de/wp-admin). So kommst du auf die Anmeldeseite deines WordPress-Projektes. Das “Wp” steht für WordPress und “admin” für Administrator – eigentlich logisch, oder?

Melde dich dann mit deinen Zugangsdaten an. Profis nennen das Einloggen :-). Die Zugangsdaten sind wie Haustür-Schlüssel. Nicht verlieren! Wenn es doch passiert muss man in die Datenbank bei seinem Hosting-Anbieter.  René Dasbeck hat auf seinem Blog eine gute Anleitung veröffentlicht.

Melde dich mit deinem Administratornamen und deinem Passwort bei deinem WordPress-Projekt an
Melde dich mit deinem Administratornamen und deinem Passwort bei deinem WordPress-Projekt an

Das Dashboard – deine Verwaltungsansicht

Nach dem Anmelden kommst du direkt auf dein Dashboard (Instrumententafel, Armaturenbrett). Als Administrator eines leeren WordPress-Projektes gibt es jetzt viel zu tun. Erstmal Tief Durchatmen 🙂

 WordPress-Einführung - Die Verwaltungsansicht (Dashboard)
WordPress-Einführung – Die Verwaltungsansicht (Dashboard)

Freunde dich mit deinem “Dashboard” an. Sieh dir alles in Ruhe an. Ober rechts kannst du einen “Hilfe-Bereich” einblenden, der weitere Informationen bietet. Es ist noch nicht alles in die deutsche Sprache  übersetzt.

Du hast jetzt die Macht. Fülle deine Webseite mit Texten,  Bildern und Videos  und suche dir eine Designvorlage aus. Du bestimmst über das Aussehen deiner Webseite und entscheidest was im Internet veröffentlich wird.

Was die anderen im Internet sehen – die öffentliche Ansicht

Oben links im Dashbord findet man neben dem WordPress-Logo ein kleines Haus. Daneben steht der Name deiner Webseite. Klicke darauf und du gelangst zu deiner Webseite, wie sie im Internet aussieht. Am besten benutzt man hier die rechte Maustaste. Damit kann man den “Link in neuem Tab” öffnen. 🙂 Das bedeutet,  die Webseite wird in einem neuen Reiter im Browser  geöffnet.

Das ist bei der Arbeit sehr praktisch. So kann man parallel kontrollieren, wie sich Änderungen in der Verwaltungsansicht auf der öffentlichen Internetseite auswirken.

 WordPress-Einführung: Offentliche Ansicht am Beispiel meiner Webseite
WordPress-Einführung: Offentliche Ansicht am Beispiel meiner Webseite
Achtung technisch:Im Fachjargon bezeichnet man die beiden Ansichten als Backend (Ansicht für die Verwaltung) und Frontend (Ansicht für den Betrachter im Internet).

Sieh dich um und springe ein paar mal zwischen den Ansichten hin und her. Dann schreibe deinen ersten Beitrag.

WordPress-Inhalte – Schreibe Beiträge und füge Fotos ein

Wenn man schon mit einem Textverarbeitungsprogramm gearbeit hat, wird einem das Erstellen von WordPress-Inhalten leicht fallen. Die meisten Funktionen sind selbst erklärend. Und keine Sorge – alles kann auch wieder gelöscht werden.

Wordpress-Inhalte
WordPress-Inhalte

Einen ersten Beitrag schreiben

Unter diesem Menüpunkt kann man Texte erstellen und bearbeiten. Schreibt einfach mal etwas und seht euch das Ergebnis auf eurer Webseite an (rechts auf den Button “Vorschau der Änderungen” klicken).

Beiträge sind wie Artikel, die in einer Zeitung (hier im Internet auf einer Internetseite) veröffentlich werden. Wenn ihr mit eurem Beitrag zufrieden seid könnt ihr ihn veröffentlichen. (rechts auf den Button “veröffentlichen” klicken). Dann erscheint euer Text auf eurer Webseite und alle können ihn lesen.

Jedem Beitrag wird automatisch das aktuelle Datum zugewiesen. Auf der Webseite wird immer der aktuellste Beitrag zuoberst angezeigt. Durch Verändern des Datums kann man die Reihenfolge seiner Artikel selbst bestimmen.

Zu jedem Artikel sollte man auch ein Beitragsbild einzufügen. Meist erscheinen die Bilder über dem Titel eures Beitrags. (Nicht erschrecken – Beitragsbilder können je nach verwendeter WordPress-Vorlage auch als Minibild auf der Startseite oder unterhalb des Titels erscheinen). Klickt einfach auf den Link “Beitragsbild festlegen” und ladet ein Foto hoch. Probiert es aus, der Beitrag wirkt gleich viel schicker.

Eine Seite anlegen

Mit einem Klick auf “Seiten” kann man verschiedene statische Internetseiten erstellen. Empfehlenswert für Inhalte, die sich nicht oft ändern, wie z.B. Impressums- oder Kontaktseiten. Auch eine Willkommensseite wäre denkbar. Die kann dann unter dem Menüpunkt “Design – Anpassen” als statische Starseite eingestellt werde.

Das Erstellen funktioniert genauso wie das Anlegen von Beiträgen.

Medien – eure Dateien-Bibliothek

Unter dieser Rubrik könnt ihr alle Bilder, Videos und Sounds, die ihr für eure Webseite benötigt,  hochladen und verwalten. Achtet bitte auf das Urheberrecht und veröffentlicht keine Inhalte, die ihr nicht selbst gemacht habt.

Kommentare von Lesern erwünscht?

Sowohl bei euren Beiträgen als auch bei euren Seiten könnt ihr entscheiden ob ihr Kommentare zum jeweiligen Thema erlauben möchtet. Wenn ja könnt ihr sie unter diesem Menüpunkt verwalten (genehmigen, ändern und löschen).
Wenn ihr unter Alle Beiträge/ Alle Seiten in der Übersicht mit der Maus über einen Eintrag fahrt, könnt ihr “Quickedit” (Schnellbearbeitung) auswählen. Dort findet Ihr die Checkbox “Erlaube Kommentare”.

Wordpressinhalte Kommentarfunktion bei Beiträgen
WordPressinhalte Kommentarfunktion bei Beiträgen
Wordpressinhalte Kommentarfunktion bei Seiten
WordPressinhalte Kommentarfunktion bei Seiten

Die Checkbox “Erlaube Pings” ist von Bedeutung, wenn ihr Artikel   anderer Blogs verlinkt. Die erhalten automatisch eine Benachrichtigung.

Was wäre das Internet ohne Links?

Links sind Querverweise auf andere Artikel. Unter diesem Menüpukt könnt ihr eure Verlinkungen verwalten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Links, die auf einen anderen eurer Beiträge verweisen und solchen, die zu anderen Webseiten führen.

Wordpress - Link einfügen
WordPress – Link einfügen

Achtet bein Einfügen von Links auf die Checkbox “Link in neuem Tab öffnen”. Vor allem bei Verweisen auf andere Webseiten, sollte man sie aktivieren, damit die Leser eure Seite nicht verlassen.

Im Fachjargon spricht man von externen (zu anderen Webseiten) und internen (innerhalb der eigenen Webseite) Links