Impressionen aus der Camargue

Der Geburtstag meiner Freundin führte mich nach Südfrankreich in die   Provence. Dort feierten wir bei Brigitte in der Camargue.

Rosa Flamingos

Das Naturschutzgebiet ist eine riesige Schwemmlandebene aus Sand, Schlamm und Kieselsteinen, die von der Rhône ins Mittelmeer geschoben wird. An den salzigen Strandseen im Naturpark Camargue leben u. a. rosa Flamingos.

Rosa Flamingos am Ufer eines flachen Salzsees im Naturpark
Rosa Flamingos am Ufer eines flachen Salzsees im Naturpark
Naturpark Camargue - am Ufer eines Salzsees
Naturpark Camargue – am Ufer eines Salzsees

Weiße Pferde und schwarze Stiere

Typisch für die Region ist die Zucht weißer Camargue-Pferde  und schwarzer Camargue-Stiere. Es gibt dort wild lebende Pferde-Herden. Die Stiere werden bei unblutigen Stierkämpfen eingesetzt und ihr Fleisch gilt als provenzalische Spezialität.

weißes Camarque Pferd in der Gegend um Astouin
weißes Camarque Pferd in der Gegend um Astouin
Schwarze Camargue-Stiere - Foto von Dr. Bernd Gross im August 2010
Schwarze Camargue-Stiere – Foto von Dr. Bernd Gross im August 2010
Felder in der Gegend um Astouin
Felder in der Gegend um Astouin
Gräser in der Gegend um Astouin
Gräser in der Gegend um Astouin

Alleine in Saintes-Marie-de-la-Mer

Nach ein paar Kilometern durch den Naturpark erreicht man die Kleinstadt Saintes- Maries-de-la-Mer am Mittelmeer.

Einsamer Strand in der Nebensaison in Saintes-Maries-de-la-Mer
Einsamer Strand in der Nebensaison in Saintes-Maries-de-la-Mer
Einsame Promenade in der Nebensaison in Saintes-Maries-de-la-Mer
Einsame Promenade in der Nebensaison in Saintes-Maries-de-la-Mer
Einsamer Dorfplatz in der Nebensaison in Saintes-Maries-de-la-Mer
Einsamer Dorfplatz in der Nebensaison in Saintes-Maries-de-la-Mer
Hundetoilette am Hafen in Saintes-Maries-de-la-Mer
Hundetoilette am Hafen in Saintes-Maries-de-la-Mer

Ein Spaziergang durch Arles

Nördlich von Astouin liegt die alte Römerstadt Arles. Der Maler Vincent van Gogh hat hier ein Jahr lang gelebt und viele seiner Bilder gemalt.

„Blick auf Arles“ im April 1889 – Öl auf Leinwand von Vincent van Gogh

Neben der Vincent van Gogh Foundation befindet sich in Arles die einzige Hochschule für Fotografie in Frankreich.

Arles - Vor der Fondation van Gogh
Arles – Vor der Fondation van Gogh
Arles - Tor der École Nationale Supérieure de la Photographie (ENSP) - gegenüber der Fondation van Gogh
Arles – Tor der École Nationale Supérieure de la Photographie (ENSP) – gegenüber der Fondation van Gogh

 

In der Stadt gibt es viele antike Bauwerke. Das Amphitheater wird heute für Aufführungen und Stierkämpfe genutzt.

Arles - Platz vor dem Amphitheater 01
Arles – Platz vor dem Amphitheater 01
Arles - Platz vor dem Amphitheater 02
Arles – Platz vor dem Amphitheater 02

Die Camargue – eine abwechlungreiche rauhe Landschaft mit sehr intensiven Farben. Achtung: Viel Wasser – viele Mücken 🙂

Paris – kurz mal hin

Anreisetag – Ankunft in Montmartre

Meine Tochter wollte den Eiffelturm live sehen und so sind wir von Berlin- Tegel zum Pariser Flughafen Charles de Gaulle geflogen. Der Landeanflug auf Paris war etwas enttäuschend, da man nur den Flughafen inmitten von Feldern sieht.  Erst nach 30 Minuten S-Bahn-Fahrt wird es städtisch. Die S-Bahn heißt in Frankreich RER. Am besten folgt man am Flughafen einfach den Schildern „Paris by train“.

Unsere Unterkunft lag in einem sehr netten achtstöckigen Apartmenthaus mit schöner Dachterasse. Unser Zwei-Zimmer-Apartement war gross genug für uns drei und hatte eine kleine Küchenzeile. Unten gab es einen Snackautomat und gratis Kaffee aus der Maschine im Frückstücksraum.
Die Lage war ruhig und zentral, in einer Sackgasse neben dem sehenswerten Friedhof Montmarte. Nur ein paar Schritte entfernt von der roten Mühle, dem legendären Moulin Rouge. Diverse Metro- und Busstationen waren in unmittelbarer Nähe gut zu Fuß zu erreichen.

Am ersten Abend bummelten wir durch das bezaubernde Künstlerviertel Montmartre. Vorbei an vielen Galerien, Läden und Bistros liefen wir zur Haltstelle der Funiculaire, einem Schrägaufzug, der zur Basilika Sacré-Cœur hochfährt.

Galerie Montmartre in Paris
Galerie Montmartre in Paris
Graffiti im Torbogen eines Restaurants in Montmartre in Paris
Graffiti im Torbogen eines Restaurants in Montmartre in Paris

Die Vitrinen der Bistros lockten mit lecker aussehenden Macarones,  köstlichem Eis und anderen Leckereien.  Am Place des Abbesses fotografierten uns vor der mur des je t’aime, der Mauer der Liebe. Diese Mauer besteht aus Emaille-Kacheln, auf denen in 250 Sprachen „Ich liebe Dich“  steht.

Vitrine mit bunten Macarones in Montmartre in Paris
Vitrine mit bunten Macarones
La mur des je t’aime, die Mauer der Liebe in Montmartre in Paris
La mur des je t’aime, die Mauer der Liebe. in der Sprechblase steht: „aimer, c’est du désordre… alors aimons!“, deutsch übersetzt „Liebe ist Chaos .. also lasst uns lieben!

Tag eins – Eiffelturm

Am nächsten Tag war Eiffelturm-Tag. Unter dem Turm angekommen mussten wir zunächst die Sicherheitskontrolle passieren. Da wir unsere Tickets bereits vorher im Internet gekauft hatten, konnten wir zur gebuchten Zeit direkt mit dem Aufzug  die zweite Etage hochfahren.  Die Tickets für die dritte Etage waren online vergriffen und so haben wir den oberen Stock  ausgelassen.  Die Warteschlange am Fahrstuhl im zweiten Stock war uns viel zu lang. Wer also ganz nach oben möchte sollte rechtzeitig buchen.

Unter dem Eiffelturm
Unter dem Eiffelturm

Der Ausblick ist wirklich imposant.

Aussicht vom Eiffelturm auf den Trocadero und La Defense
Aussicht vom Eiffelturm auf den Trocadero und La Defense
Aussicht vom Eiffelturm auf die Seine
Aussicht vom Eiffelturm auf die Seine

Abends sind wir zum Riesenrad am Place de la Concorde, um uns das beleuchtete Paris bei Nacht anzuschauen. Der stündlich blinkende Eiffelturm sieht wunderschön aus. Leider darf man vom nächtlichen Eiffelturm keine Fotos veröffentlichen, da sind die Pariser streng.

Das Riesenrad auf dem Place de la Concorde in Paris
Das Riesenrad auf dem Place de la Concorde
Abendlicher Blick auf Champs-Élysées und den Arc de Triomphe de l'Étoile
Abendlicher Blick auf Champs-Élysées und den Arc de Triomphe de l’Étoile

Tag zwei – La Défense

Paris hat unzählige historische monumentale Gebäude und die wichtigsten haben wir vom Bus aus gesehen. Besichtigt haben wir keines (zu laaaaangweilig :-)).  Wir haben uns für ein Kontrastprogamm entschieden und sind am zweiten Tag zur Marvelaustellung nach La Défense (Klein New York). Das moderne Hochhausviertel gilt als Europas größte Bürostadt.

Der Brunnen von Yaacov Agam in La Défense
Der Brunnen von Yaacov Agam
Les Deux personnages fantastiques von Joan Mirò in La Défense
Les Deux personnages fantastiques von Joan Mirò
In der Ausstellung "Marvel Avengers S.T.A.T.I.O.N." in La Défense in Paris
In der Ausstellung „Marvel Avengers S.T.A.T.I.O.N.“

Abreisetag –  Cimetière de Montmartre

Am nächsten Morgen war ich früh wach und beide Kinder schliefen noch fest. So konnte ich ganz in Ruhe über den wundervollen Pariser Nordfriedhof schlendern. Der Friedhof ist fast 200 Jahre alt. Viele Künstler und Wissenschaftler liegen hier begraben, u. a. auch der deutsche Dichter Heinrich Heine (1797–1856).

Familiengrab der Familie Caye - Lemaitre auf den Friedhof Montmartre
Familiengrab der Familie Caye – Lemaitre
Sitzende und nackte Männerstatue auf den Friedhof Montmartre
Sitzende und nackte Männerstatue
Kleine Kapelle auf den Friedhof Montmartre in Paris
Kleine Kapelle

Gegen Mittag sind wir vom Bahnhof Gare de L´Est abgereist.

Auf Wiedersehen Paris. Bis zum nächsen Mal …